Digitale Ungleichheit: Neue Technologien und alte by Nicole Zillien PDF

By Nicole Zillien

ISBN-10: 3531166735

ISBN-13: 9783531166735

ISBN-10: 3531914936

ISBN-13: 9783531914930

Nicole Zillien untersucht die gesellschaftliche Bedeutung des Internets, wobei der Fokus auf sozialen Ungleichheiten liegt.
Die empirische examine von statusdifferenten Internetnutzungsarten wird mit der Wissenskluft- und Digital-Divide-Forschung, den Theorien der Informations- und Wissensgesellschaft, Ansätzen der Ungleichheitsforschung und der Technik- und Wissenssoziologie verknüpft. Es zeigt sich, dass statushöhere Onliner aufgrund schichtspezifischer Wissens- und Bedeutungsschemata stärker vom net profitieren, weshalb in der Informations- und Wissensgesellschaft von einer Verfestigung sozialer Ungleichheiten auszugehen ist.

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Schulz-Schaeffer 1999: 421). Der Taschenrechner stellt ehedem individuelles Wissen als überindividuelles, technisch-objektiviertes Handlungsmuster jedem Nutzer zur Verfügung. In dieser Denkart wirkt der Taschenrechner durch seine vorhersagbare technische Funktionsweise egalisierend. Diese auf den Ressourcenaspekt von Technologien bezogene Argumentation muss jedoch eine entscheidende Einschränkung erfahren: Die Nutzung von Technologien ist nicht voraussetzungslos (vgl. ). Technik kann zwar als Ressource egalisierend wirken, die Anwendung und Ausdeutung ist aber dispositionsabhängig.

Insbesondere empirische Arbeiten aus dem Bereich der bildungsbezogenen Ungleichheitsforschung sind aktuell der Forschungstradition des Kohärenzparadigmas zuzuordnen. Beispielhaft werden das „Programme for international Student Assessment“ (PISA), eine Studie zur Rekrutierung deutscher Wirtschaftseliten von Hartmann und Kopp (2001) und das Forschungsprogramm von Bourdieu (1978; 1982; 1983; 1997), der schon 1978 den Bildungsmarkt zum Hauptschlachtfeld im Klassenkampf erklärte, vorgestellt. In der empirischen Studie Die feinen Unterschiede (1982) verbindet Bourdieu kollektive Lebensstile im Frankreich der 1960er Jahre mit objektiven Lebensbedingungen wie Ausbildungs- und Berufsstruktur.

500 promovierte Ingenieure, Juristen und Wirtschaftswissenschaftler nach, dass ein enger Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft und der Besetzung von Führungspositionen besteht. Beispielsweise ist die Chance auf eine Wirtschaftskarriere für aus dem gehobenen Bürgertum stammende Promovenden im Vergleich zu Gleichquali- 36 Soziale Ungleichheit in der Informations- und Wissensgesellschaft fizierten aus den Mittelschichten und der Arbeiterklasse um fünfzig Prozent erhöht (Hartmann/ Kopp 2001: 448).

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by Jeff
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